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/ Von Sabine Canditt

Psychologie der Veränderung – wie man Menschen durch unsichere Zeiten führt

Wir leben in unsicheren Zeiten – das wird uns durch den Krieg in der Ukraine und die Corona-Krise schmerzhaft bewusst. Aber auch unabhängig von diesen äußeren Kräften gerät in unseren Unternehmen einiges in Bewegung durch Klimakrise, Globalisierung, Digitalisierung. Veränderungsprozesse in einem komplexen System wie einem Unternehmen laufen selbstorganisiert ab. Das bedeutet, dass sie nicht planbar und von außen steuerbar sind – jedes selbstorganisierte menschliche Gehirn entscheidet selbst, was es annimmt und was nicht. Führung von Selbstorganisation bedeutet, einen Rahmen zu bieten für die inneren Veränderungen der Menschen. Dabei beginnen wir am besten bei uns selbst, denn: „Nur wer sich selbst führen kann, kann andere führen“ (Pater Anselm Grün). Wir möchten mit euch einen Blick in das menschliche Gehirn werfen, das zwei große Ziele kennt: Bedrohungen zu vermeiden und Belohnungen zu maximieren. Wenn Veränderungen als Bedrohung wahrgenommen werden, funktionieren Teile unseres Gehirns nicht mehr, die wir aber die Bewältigung von Herausforderungen brauchen. Wenn wir uns über diese Vorgänge bei uns selbst bewusst werden, können wir lernen, sie zu steuern. Das ist die Grundlage dafür, dass wir Empathie für andere in ähnlichen Situationen aufbauen und unsere Beziehung zu ihnen vertrauensvoll gestalten können. So entsteht ein Arbeitsklima, in dem sich Mitarbeitende ernst genommen und wertgeschätzt fühlen. ,

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