Hospitation bei der Süddeutschen Zeitung - Woche 1


Laura-Katarina… , Fr, 26.07.2019 - 11:31

Im Rahmen meines Onboarding bei improuv habe ich die Möglichkeit, bei verschiedenen Kunden zu hospitieren. Die letzten zwei Wochen habe ich bei der Süddeutschen Zeitung verbracht.

In meiner ersten Woche laufe ich bei Birgit mit, die bereits viele Jahre Erfahrung als Scrum Master hat.

Ich startete an einem Sprintwechsel-Tag, einem Dienstag. Der Tag beginnt mit dem Sprint Planning, das von Birgit moderiert wird. Das Team plant die Themen, an denen sie im kommenden Sprint arbeiten werden. Nach dem Sprint Planning treffen sich der Product Owner und ein Entwickler und tauschen sich darüber aus, was in den Sprint gezogen wurde und ob Unterstützungswünsche auf Arbeitsebene bestehen.

Am Nachmittag findet ein teamübergreifender Austausch statt, an dem die Product Owner und Scrum Master aller Teams, die Stakeholder sowie die Führungskräfte teilnehmen. In diesem Termin stellen die Product Owner vor, was in ihren Teams während des letzten Sprints abgeschlossen wurde, was noch ausgewertet werden muss und was neu in Planung ist.

Danach geht es zu einem Meeting mit den Scrum Mastern, der sogenannten „Scrum Master Runde“. Hier treffen sich die Scrum Master aller Teams alle zwei Wochen um an gemeinsamen Themen (weiter-) zu arbeiten. Zudem findet einmal in der Woche ein Stand Up, ein Austausch über aktuelle Themen, und einmal im Quartal eine Retrospektive der Scrum Master Runde statt.

Auch an den weiteren Tagen bekomme ich viel Spannendes mit. Die Tage starten mit dem Daily Scrum, zu dem manche Team-Kollegen per Video-Call zugeschaltet werden, wenn sie nicht anwesend sein können. Hier finde ich besonders spannend zu sehen, dass das Team seit Sprint-Beginn, also an einem Tag (!), bereits eine komplette Story fertig bearbeitet hat, sodass diese Story auf „Done“ gesetzt werden kann.

An einem Nachmittag findet das Backlog-Refinement statt. In diesem Termin bespricht das Team unterschiedliche Design-Möglichkeiten für eine Story. Spannend!

Insgesamt eine sehr interessante erste Woche bei der Süddeutschen Zeitung, wo ich mich sehr aufgenommen gefühlt habe.