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Weblog von Christoph Mathis

John Doerr benennt in seinem Buch „Measure what Matters“ vier „Superpowers, die die Wirksamkeit von OKRs ausmachen:

Superpower #1: Focus und Commitment auf Prioritäten

Effektive Organisationen konzentrieren ihre Arbeit auf die wichtigen Dinge und sie haben eine klare Vorstellung davon, was sie tun und was sie nicht tun. OKRs ermutigen dazu, frühzeitig harte Entscheidungen zu treffen und ermöglichen eine klare Kommunikation zwischen Abteilungen, Teams und Individuen.

Ich habe kürzlich die Idee von Agile Leaderhip erläutert: der Zyklus von Focus – Enable – Align – Empower. Es ist Zeit, dazu einige Tools vorzustellen. Unser Werkzeug der Wahl sind OKRs. OKRs – die Abkürzung für Objectives and Key Results – ist eine Methode zur Zielsetzung für Organisationen, die auf agile Praktiken perfekt passt und die eine wirksame Fokussierung bewirkt.

Selbstorganisierte Teams sind der Kern von Agilität. Damit ist die Hoffnung verbunden, dass sich quasi über Nacht alle Motivationsprobleme in Luft auflösen. Umso größer ist das Erstaunen, wenn es so nicht klappt.

Der Satz ist zwar weder deutsch noch englisch, aber ich denke, damit kann ich auf den Punkt bringen, was das wesentliche an der Product Owner Rolle ist.

Er/sie ist kein umbenannter Projektleiter und auch kein Backlog-Administrator, sondern end-to-end dafür verantwortlich, dass das bestmögliche Produkt entsteht.

Ich habe in meinem Product Owner-Kurs eine durchgängige Übung, in der ein fiktiver Smartphone-Hersteller versucht, an die Weltspitze anzuknüpfen. Dabei durchlaufen die verschiedenen Schritte, die bei einer Neuentwicklung anfallen, vom Pitch bis zum ersten Sprint.

Dieses Jahr wird neue Herausforderungen bringen. Ich habe ein paar Gedanken zusammengefasst, was dieses Jahr für mich und die agile Welt bringen könnte.

Ich sehe drei Trends:

1.     Agiles Management und Agile Führung werden das Buzzword des Jahres.

Wir arbeiten an einem neuen Konzept zu Agiler Skalierung und haben uns entschlossen, die Frage von einer ganz anderen Richtung anzugehen: wir starten bei den Bedürfnissen: warum will ich skalieren und woran sehe ich, dass ich erfolgreich bin. Dann machen wir uns auf die Suche nach den „golden Nuggets“, der wertvollsten Teile der einzelnen Frameworks und stellen sie in den Kontext des Kundennutzens.

SAFe 4.5 legt wesentlich mehr Wert auf die Beschreibung guter Praktiken für eine Lieferpipeline, die eine solide Grundlage für einen zuverlässigen, effektiven und kontinuierlichen Wertstrom bildet. In einigen Implementierungen hat eine Unterschätzung dieser zugrundeliegenden Notwendigkeiten zu bestenfalls gemischten Erfolgen geführt.

Sie ist auch insofern erweitert worden, als sie Elemente von Lean Startup integriert, d.h. eine Explorationsstufe betrachtet.

Die neue Version 4.5 von SAFe ist gerade erschienen und das bietet Anlass, nicht nur über die Änderungen in SAFe selbst nachzudenken, sondern auch über die Entwicklungen in der Agilität im Allgemeinen zu reflektieren.

SAfe 4.5 ist im Juni freigegeben worden und bringt einige neue Features.

Manche sind kosmetischer Art, aber es gibt auch wichtige Erweiterungen und Klarstellungen.

In SAFe 4.0 sind die Begriffe mit einem Architektur-Präfix wie "Architecture-Epic" durch den Begrifff Enabler ausgetauscht worden.

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